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Der Start Unserer Reise

Hej, Jetzt bin ich unterwegs in Schweden, oder sagen wir: für drei Monate wohne ich hier in einem schönen kleinen Ort namens Särna. Es hat hier -20° Celsius immer mal ein paar Grad mehr oder weniger, aber es ist so kalt, dass ich die Luft lieber anhalte, wenn ich nur kurz vor die Tür muss. Kennen Sie das Gefühl wenn, die Nasenhaare in der Kälte einfrieren. Beim ersten Mal ist das vielleicht faszinierend, aber wenn man es bei jedem Einatmen an der frischen Luft erlebt...
Ich kann gut darauf verzichten. Hier lerne und arbeite ich bei einer christlichen humanitären Organisation (STN), wobei ich noch nicht genau weiß, was wir alles tun und bearbeiten werden. Es gibt großartige Pläne und ich freue mich ein Teil davon zu sein.
Heute werden wir noch auf dem kleinen Hügel der Stadt Snowboarden, eine der Aktivitäten auf die ich mich sehr gefreut habe. Es ist bei weitem nicht das wichtigste hier, aber ich habe es in dieser Situation noch nicht erlebt, dieses Gefühl von Geschwindigkeit nur durch die Schwerkraft angetrieben. In einem Element zu sein, in dem ich noch so viel lernen kann, mich aber schon relativ gut zurecht finde. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man Potenzial hat, das man immer weiter entfalten kann, aber schon an einem Punkt ist, an dem man einiges einfach tun kann.
Dankbar bin ich gerade auch für meinen Führerschein, den ich genau vor einer Woche bekommen habe. Ich hatte dafür gebetet und war fast verzweifelt, weil ich nicht sehr umsichtig war, wenn ich mein Auto führte. Letztendlich hat es dann gerade so geklappt, alle Fehler waren glücklicherweise nicht fatal genug. Eigentlich hatte ich geplant gehabt mit dem Auto direkt nach Schweden zu fahren, doch plötzlich war mein Onkel nicht mehr bereit mir sein Auto zu leihen, das er mir anfangs sofort zugesagt hatte. Meine Oma hatte zu viel Angst gehabt, mir könne etwas passieren.
Auch gut, ich konnte ja noch fliegen und das war sogar günstiger und brauchte natürlich viel weniger Zeit. Ich konnte in Ruhe meine Koffer packen und mein Zimmer ausräumen. Und jetzt bin ich hier. 
Entspannt, auf dem Sofa, am Laptop beim schreiben;
Gespannt, was passieren wird, motiviert, etwas in diesem Ort zu verändern!

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